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Premiere bei eberle-hald

Für eine Überraschung ist eberle-hald immer gut. Diesmal aber setzte der Metzinger Baumaschinenspezialist ein ganz besonderes Highlight. Auf Einladung von Geschäftsführer Rolf Angerer brachte der weltgrößte Internet-Auktionator Ritchie Bros. in der eberle-hald Niederlassung Rainau (bei Aalen) rund 190 Objekte unter den Hammer – vom mobilen Heizgerät bis zum 20-Tonnen-Bagger. Eine Premiere in der Geschichte des 1958 gegründeten kanadischen Unternehmens: Es war für Ritchie Bros. die erste Baumaschinen- Auktion in Kooperation mit einem Fachhandelsunternehmen in Deutschland.

Die Auktion ohne Mindestpreise wurde im Internet live übertragen. So konnten sich nicht nur Bieter in Rainau, sondern auch Interessenten rund um den Erdball beteiligen. Vor Ort machten eberle-hald Kunden so manches Schnäppchen, denn einige Mobilbagger, Minibagger, Minidumper sowie Anbaugeräte und Hydraulikhämmer wechselten unter dem regulären Marktpreis den Besitzer. Die meisten angebotenen Maschinen und Geräte, sogenannte Lose, stammten von Unternehmen, die Ritchie Bros. mit dem Verkauf betraut hatten.

Nach zweieinhalb Stunden waren alle Objekte an den Mann gebracht. „Einfach genial, eine echte Win-win-Situation“, freute sich Rolf Angerer gemeinsam mit Ritchie Bros. Gebietsleiter Carsten Obrecht über den Erfolg der Versteigerung. „Wir konnten unseren Kunden einmal mehr etwas Außergewöhnliches bieten“, betonte der eberle-hald Geschäftsführer. „Und sie bekamen neben der spektakulären Auktion noch einen Mehrwehrt, nämlich 25 Prozent auf alle Werkzeuge aus unserem Bau-Shop.“ Für die Kanadier wiederum war die Veranstaltung ein wichtiger Baustein, um in Deutschland noch bekannter zu werden. „Durch eberle-hald haben wir nun auch den Endkunden erreicht“, verdeutlichte Carsten Obrecht. „Bislang haben wir hauptsächlich mit Profi-Beschaffern, das heißt mit internationalen Händlern zusammengearbeitet.“ Ziel sei es gewesen, die Auktion „salonfähig“ zu machen, das heißt regionale Kunden mit international agierenden Interessenten zusammenzubringen. „Das ist uns hervorragend gelungen“, so der Ritchie Bros. Gebietsleiter. „Die Zusammenarbeit mit eberle-hald ist daher langfristig angelegt.“

Ritchie Bros. ist das größte Auktionshaus für Baumaschinen, Landtechnik und Lkw weltweit mit Hauptsitz in Vancouver (Kanada) und versteigert zusätzlich Maschinen und Transportmittel für zahlreiche weitere Branchen. Hauptmarkt sind die USA, insgesamt besitzt das Unternehmen 40 Auktionsgelände in Nordamerika, Australien, Asien, Nahost und Europa. Mit rund 1.400 Mitarbeitern erzielte Richie Bros. im vergangenen Jahr bei 345 Veranstaltungen einen Gesamtumsatz von 4,25 Mrd. US-Dollar. Das bisher größte und teuerste Objekt war eine Fähre, die stolze 180 Mio. Euro einbrachte.

Von der Auktion in Rainau profitierten auch drei Kinder aus der Region, die Vater und Mutter durch Unfall und Krankheit verloren haben und nun bei ihren Großeltern leben. Mit Unterstützung von Ritchie Bros. versteigerte eberle-hald vor der eigentlichen Auktion Produkte aus dem eigenen Bau-Shop. Dabei kamen 1.210 Euro zusammen, die Geschäftsführer Rolf Angerer auf 1.500 Euro aufrundete.